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30th Cologne Law Soccer Cup

Auch in diesem Jahr stellte sich das Team des Instituts für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung der Herausforderung des 30th Cologne Law Soccer Cup der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. 

Nach einer soliden Gruppenphase mussten wir uns leider im Viertelfinale dem Vorjahressieger vom Institut für Versicherungsrecht geschlagen geben.

Wir danken auch in diesem Jahr Linklaters für die Unterstützung.

 

 

Stellenausschreibung

Am Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung der Universität zu Köln ist zum 01.10.2017 eine Stelle als

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

in Teilzeit (19,92 Wochenstunden) zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf 2 Jahre befristet. Es besteht die Gelegenheit zur Promotion. Sofern die tariflichen Voraussetzungen vorliegen, richtet sich die Vergütung nach der Entgeltgruppe 13 TV-L.

 

 

Telders Moot Court 2017 - Kölner Team holt den Sieg

Das Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung gratuliert dem Kölner Moot Court Team zum Sieg beim Telders Moot Court 2017.

Insbesondere freuen wir uns besonders darüber, dass der Erfolg mit der Teilnahme unserer Hilfskraft Lisa Kujus gelungen ist, gratulieren gleichwohl Katharina Koch, Hanna Keller und Tobias Meier selbstverständlich ebenfalls ganz herzlich zu dieser herausragenden Gemeinschaftsleistung!

In der Finalrunde im Peace Palace (IGH) in den Haag (Niederlande) hat sich am Samstag, den 20. Mai 2017, das Kölner Team beim Telders Moot Court 2017 gegen ca. 30 Teams aus ganz Europa erfolgreich durchgesetzt.  Das Team der Universität zu Köln hat den Preis "Best Respondent Memorial" für seinen Beklagtenschriftsatz und in der Rolle des Beklagten gegen das Klägerteam aus Leiden den Preis "Winner of the Final Round" gewonnen.

 

 

Die vom Institut mitherausgegebene Zeitschrift "OSTEUROPA Recht" Heft 2/2017 ist erschienen!

Die Ausgabe beschäftigt sich ausschließlich mit dem polnischen Privatrecht und gibt rechtsvergleichende Einblicke. 

Bei Interesse können Sie einen Bestellschein ausfüllen und das akutelle Inhaltsverzeichnis einsehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Berliner Wissenschafts-Verlags

Stipendien der polnischen Regierung für Studien- und Forschungsaufenthalte sowie Polnischkurse an polnischen Hochschulen

Die diesjährige Stipendienausschreibung umfasst:

  • Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte (1-9 Monate) an polnischen Hochschulen für Studierende, Graduierte und Promovierende der Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften sowie für Graduierte aller Fachrichtungen, deren Studienabschluss nicht länger als 6 Jahre zurückliegt
  • Semesterstipendien für Slavisten (4 Monate) für Studierende, Graduierte, Promovierende und WissenschaftlerInnen für Studien- bzw. Forschungsaufenthalte an den Polonistik-Abteilungen polnischer Universitäten
  • Kurzstipendien für WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen (1-3 Monate)
  • Stipendien für Sommerkurse der polnischen Sprache an polnischen Hochschulen für Studierende, Promovierende und Hochschulangestellte 

Details zur Ausschreibung finden Sie unter: www.daad.pl/de/

Jura-Stipendium der Uni Köln für einen Aufenthalt in Tiflis

Das Kölner GoEast-Programm des DAAD verfügt noch über einen Stipendienplatz in Tiflis für das Wintersemester 2017/2018. Das Stipendium richtet sich an Jura-Studierende der Uni Köln. Es umfasst eine einmalige Reisekostenpauschale von 575 Euro und ein monatliches Stipendium von 300 Euro. Falls zur Vorbereitung ein Russischkurs besucht werden soll, kann dieser mit 500 Euro bezuschusst werden.

Kontakt: M.Kirste(at)verw.uni-koeln.de

Richterin am EGMR Nußberger wird zur Vizepräsidentin gewählt

Das Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung gratuliert Frau Prof. Dr. Angelika Nußberger M.A., Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, zur erfolgreichen Wahl zur Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.

Die Pressemitteilung des EGMR ist hier abrufbar.

Umbenennung des "Instituts für Ostrecht" in "Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung"

Das von Herrn Professor Boris Meissner im Jahr 1964 gegründete Institut für Ostrecht hat im Jahr 2014 sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Ursprünglicher Auftrag des Instituts war, das Recht der Länder des „Ostblocks“ zu analysieren und mit Hilfe von interdisziplinären Studien die Besonderheiten des Rechts insbesondere der Sowjetunion, aber auch der anderen Staaten jenseits des „Eisernen Vorhangs“, herauszuarbeiten. Die Fokussierung auf die Rechtssysteme im Osten Europas wurde damit begründet, dass sie auf einem Gesellschaftsmodell beruhten, das sich als ideologischer Gegenentwurf zu den westeuropäischen Demokratien und zum US-amerikanischen Modell verstand.   

Der dafür geprägte Begriff „Ostrecht“ hat mit der Wende im Jahr 1989 seine Berechtigung verloren, wurde allerdings gewissermaßen als Markenzeichen für eine Tradition der rechtsvergleichenden Analyse im Wissenschaftsdiskurs weiter verwendet. 25 Jahre nach dem Fall der Mauer sowie zehn Jahre nach der Integration einer großen Zahl von mittel- und osteuropäischen Staaten in die Europäische Union ist der Begriff aber, auch wenn in der Forschung der Ost-West-Vergleich weiterhin von großer Bedeutung ist, nicht mehr passgenau.   

Aufgrund dessen hat die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln aus Anlass der Feier des 50-jährigen Bestehens des „Instituts für Ostrecht“ den Beschluss gefasst, das Institut in „Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung“ umzubenennen.   

Wir freuen uns, wenn das Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung in gleicher Weise wie zuvor das Institut für Ostrecht Spiegel europäischer Rechtsentwicklungen sein und zur Erforschung kulturell bedingter Unterschiede in den Rechtskonzeptionen in „Ost“ und „West“ auch in einer Zeit beitragen kann, in der die ideologischen Barrieren als überwunden gelten dürfen.