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Öffnungszeiten der Bibliothek vom 23.03.2017 - 31.03.2017

Die Bibliothek des Instituts für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung hat im Zeitraum vom 23. - 31. März 2017 von 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet und bleibt nachmittags geschlossen.

Programm "Russland in der Praxis"

Im Rahmen des Programms "Russland in der Praxis" wird Absolventen und Studenten die Möglichkeit geboten, ein sechsmonatiges Praktikum in einem deutschen Unternehmen mit Sitz in Russland durchzuführen. Zusätzlich ist in dem Programm das Studienmodul "Doing Business in Russia" integriert.

Weitere Informationen bezüglich Anmeldung und Anforderungen entnehmen Sie dem beigefügten Dokument.

Stellenausschreibung - SHK am Forum Internationale Wissenschaft (Uni Bonn)

Das Forum Internationale Wissenschaft (FIW) der Universität Bonn sucht für seine Abteilung für Demokratieforschung (Projekt von Dr. Evelyn Moser) ab Mai 2017 eine/n studentische/n Mitarbeiter/in mit 8 Stunden/Woche.

Weitere Informationen finden Sie in der Stellenausschreibung.

Neuerscheinung "Das Völkerrecht als Mittel zur Lösung ethnischer Konflikte"

Nomos-Verlag

Eine Untersuchung anhand von Georgien und den De-facto-Staaten Abchasien und Südossetien

von Lennart Bültermann 

Die Konfrontation mit den Resultaten der realistischen Schule der Internationalen Beziehungen führte zu einem Perspektivwechsel in der Völkerrechtswissenschaft, die sich nunmehr verstärkt der Untersuchung des realen Einflusses völkerrechtlicher Normen widmet. Hierzu leistet die Arbeit einen Beitrag, indem sie unter Heranziehung der Erkenntnisse der empirischen Konflikt- und Gerechtigkeitsforschung den Einfluss des Völkerrechts auf die Prävention und Lösung ethnischer Konflikte gewichtet. Hierfür werden die empirischen Befunde in einen entscheidungstheoretischen Rahmen gesetzt, mit dessen Hilfe sich der Einfluss sowohl des eigentlichen Norminhalts als auch des Normdesigns auf ethnische Konflikte bestimmen lässt. Der Autor beschäftigt sich mit Fragen normativer Effektivität jenseits klassischer Durchsetzungsmechanismen. 

Das Werk ist Teil der Reihe Völkerrecht und Außenpolitik, Band 84 und im Nomos-Verlag erhältlich.

2017, 206 S., Broschiert, ISBN 978-3-8487-3772-7

Richterin am EGMR Nußberger wird zur Vizepräsidentin gewählt

Das Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung gratuliert Frau Prof. Dr. Angelika Nußberger M.A., Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, zur erfolgreichen Wahl zur Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.

Die Pressemitteilung des EGMR ist hier abrufbar.

13. International Students Seminar “Civil and Political Rights: Concept and Meaning in International Law and National Legal Systems"

Das Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung der Universität zu Köln hat mit vier Teilnehmern am 13. International Students Seminar “Civil and Political Rights: Concept and Meaning in International Law and National Legal Systems” in Moskau teilgenommen. Die Teilnehmer des diesjährigen Seminars kamen von den Universitäten in Köln, Lódz (Polen), Pécs (Ungarn), Vilnius (Litauen), Riga (Lettland), Nairobi (Kenia) und Moskau (Russland).

Die vom Institut mitherausgegebene Zeitschrift "OSTEUROPA Recht" Heft 3/2016 ist erschienen!

Schwerpunkt des Hefts bilden "aktuelle Verfassungsentwicklungen in Südosteuropa“ in Osteuropa. 

Bei Interesse können Sie einen Bestellschein ausfüllen und das akutelle Inhaltsverzeichnis einsehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Berliner Wissenschafts-Verlags

Umbenennung des "Instituts für Ostrecht" in "Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung"

Das von Herrn Professor Boris Meissner im Jahr 1964 gegründete Institut für Ostrecht hat im Jahr 2014 sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Ursprünglicher Auftrag des Instituts war, das Recht der Länder des „Ostblocks“ zu analysieren und mit Hilfe von interdisziplinären Studien die Besonderheiten des Rechts insbesondere der Sowjetunion, aber auch der anderen Staaten jenseits des „Eisernen Vorhangs“, herauszuarbeiten. Die Fokussierung auf die Rechtssysteme im Osten Europas wurde damit begründet, dass sie auf einem Gesellschaftsmodell beruhten, das sich als ideologischer Gegenentwurf zu den westeuropäischen Demokratien und zum US-amerikanischen Modell verstand.   

Der dafür geprägte Begriff „Ostrecht“ hat mit der Wende im Jahr 1989 seine Berechtigung verloren, wurde allerdings gewissermaßen als Markenzeichen für eine Tradition der rechtsvergleichenden Analyse im Wissenschaftsdiskurs weiter verwendet. 25 Jahre nach dem Fall der Mauer sowie zehn Jahre nach der Integration einer großen Zahl von mittel- und osteuropäischen Staaten in die Europäische Union ist der Begriff aber, auch wenn in der Forschung der Ost-West-Vergleich weiterhin von großer Bedeutung ist, nicht mehr passgenau.   

Aufgrund dessen hat die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln aus Anlass der Feier des 50-jährigen Bestehens des „Instituts für Ostrecht“ den Beschluss gefasst, das Institut in „Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung“ umzubenennen.   

Wir freuen uns, wenn das Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung in gleicher Weise wie zuvor das Institut für Ostrecht Spiegel europäischer Rechtsentwicklungen sein und zur Erforschung kulturell bedingter Unterschiede in den Rechtskonzeptionen in „Ost“ und „West“ auch in einer Zeit beitragen kann, in der die ideologischen Barrieren als überwunden gelten dürfen.