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Eingeschränkte Nutzung des Bibliotheksbestands

Aufgrund von Sanierungsarbeiten ist der Bibliotheksbestand des Instituts in der Zeit vom 03.05.2017 - 26.06.2017 nur teilweise zugänglich. Nicht zugänglich sind Bücher und Zeitschriften mit folgenden Signaturen: Alb, Ar, As, B, BH, Bu, Ch, D, D II, D III, D IV, D V, D VI, Da, F, G, GUS, GUS I, J, J I, J II, Kas, Kau, Ki, Kr, Ma, MA, O, O I, O II, O IV, Ö, P, Sk, Sl, SSO, SU, T, T I, Ta, Tu, U, Us.

Nachfragen bitte an Frau Kastl oder Frau Laszczyk, Tel.: 0221 470 5590.

Stipendien der polnischen Regierung für Studien- und Forschungsaufenthalte sowie Polnischkurse an polnischen Hochschulen

Die diesjährige Stipendienausschreibung umfasst:

  • Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte (1-9 Monate) an polnischen Hochschulen für Studierende, Graduierte und Promovierende der Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften sowie für Graduierte aller Fachrichtungen, deren Studienabschluss nicht länger als 6 Jahre zurückliegt
  • Semesterstipendien für Slavisten (4 Monate) für Studierende, Graduierte, Promovierende und WissenschaftlerInnen für Studien- bzw. Forschungsaufenthalte an den Polonistik-Abteilungen polnischer Universitäten
  • Kurzstipendien für WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen (1-3 Monate)
  • Stipendien für Sommerkurse der polnischen Sprache an polnischen Hochschulen für Studierende, Promovierende und Hochschulangestellte 

Details zur Ausschreibung finden Sie unter: www.daad.pl/de/

Jura-Stipendium der Uni Köln für einen Aufenthalt in Tiflis

Das Kölner GoEast-Programm des DAAD verfügt noch über einen Stipendienplatz in Tiflis für das Wintersemester 2017/2018. Das Stipendium richtet sich an Jura-Studierende der Uni Köln. Es umfasst eine einmalige Reisekostenpauschale von 575 Euro und ein monatliches Stipendium von 300 Euro. Falls zur Vorbereitung ein Russischkurs besucht werden soll, kann dieser mit 500 Euro bezuschusst werden.

Kontakt: M.Kirste(at)verw.uni-koeln.de

Die vom Institut mitherausgegebene Zeitschrift "OSTEUROPA Recht" Heft 1/2017 ist erschienen!

Die Ausgabe beschäftigt sich unter anderem mit den Kontrollmechanismen der Gerichtsorganistation in Russland und der richterlichen Unabhängigkeit in Kasachstan.

Bei Interesse können Sie einen Bestellschein ausfüllen und das akutelle Inhaltsverzeichnis einsehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Berliner Wissenschafts-Verlags

Richterin am EGMR Nußberger wird zur Vizepräsidentin gewählt

Das Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung gratuliert Frau Prof. Dr. Angelika Nußberger M.A., Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, zur erfolgreichen Wahl zur Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.

Die Pressemitteilung des EGMR ist hier abrufbar.

Umbenennung des "Instituts für Ostrecht" in "Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung"

Das von Herrn Professor Boris Meissner im Jahr 1964 gegründete Institut für Ostrecht hat im Jahr 2014 sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Ursprünglicher Auftrag des Instituts war, das Recht der Länder des „Ostblocks“ zu analysieren und mit Hilfe von interdisziplinären Studien die Besonderheiten des Rechts insbesondere der Sowjetunion, aber auch der anderen Staaten jenseits des „Eisernen Vorhangs“, herauszuarbeiten. Die Fokussierung auf die Rechtssysteme im Osten Europas wurde damit begründet, dass sie auf einem Gesellschaftsmodell beruhten, das sich als ideologischer Gegenentwurf zu den westeuropäischen Demokratien und zum US-amerikanischen Modell verstand.   

Der dafür geprägte Begriff „Ostrecht“ hat mit der Wende im Jahr 1989 seine Berechtigung verloren, wurde allerdings gewissermaßen als Markenzeichen für eine Tradition der rechtsvergleichenden Analyse im Wissenschaftsdiskurs weiter verwendet. 25 Jahre nach dem Fall der Mauer sowie zehn Jahre nach der Integration einer großen Zahl von mittel- und osteuropäischen Staaten in die Europäische Union ist der Begriff aber, auch wenn in der Forschung der Ost-West-Vergleich weiterhin von großer Bedeutung ist, nicht mehr passgenau.   

Aufgrund dessen hat die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln aus Anlass der Feier des 50-jährigen Bestehens des „Instituts für Ostrecht“ den Beschluss gefasst, das Institut in „Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung“ umzubenennen.   

Wir freuen uns, wenn das Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung in gleicher Weise wie zuvor das Institut für Ostrecht Spiegel europäischer Rechtsentwicklungen sein und zur Erforschung kulturell bedingter Unterschiede in den Rechtskonzeptionen in „Ost“ und „West“ auch in einer Zeit beitragen kann, in der die ideologischen Barrieren als überwunden gelten dürfen.