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SS 2017 - Vorbereitungsseminar: Völkerrecht - Effektivität und Durchsetzung

Ankündigung bei Klips!

Das Vorbereitungsseminar dient als Übungsveranstaltung für ein späteres Schwerpunktseminar. Die Veranstaltung soll auf das eigenständige Verfassen einer Schwerpunktseminararbeit vorbereiten und die damit verbundenen Fähigkeiten und Kenntnisse vermitteln.

Dieses Vorbereitungsseminar ist besonders für Studierende geeignet, die den Schwerpunktbereich Völker- und Europarecht wählen möchten, kann aber mit dem nötigen Einsatz auch von interessierten Studierenden anderer öffentlich-rechtlicher Schwerpunktbereiche besucht werden. Das Vorbereitungsseminar beschäftigt sich mit Fragen der Effektivität, Compliance und Rechtsdurchsetzung im Völkerrecht.
Das Seminar steht für Jurastudenten offen, die mindestens im dritten Fachsemester eingeschrieben oder als Zweithörer zugelassen sind. Fundierte Grundkenntnisse des Völkerrechts werden vorausgesetzt. Details zu den Anforderungen an die Seminararbeiten werden im Rahmen der Vorbesprechung bekannt gegeben.

Im Rahmen des Vorbereitungsseminars ist eine häusliche Themenarbeit (Seminararbeit) anzufertigen. Auf der Grundlage der häuslichen Arbeit erfolgt ein Vortrag mit anschließender Diskussion in einem Blockseminar am 06.07.2017. Um einer wissenschaftlichen und ausbildungsbezogenen Vorbereitung auf die spätere Schwerpunktseminararbeit gerecht zu werden, folgt der Ablauf weitestgehend den Anforderungen an ein „normales“ Schwerpunktbereichsseminar.

Die Bearbeitungszeit für die häusliche Arbeit beträgt sechs Wochen und soll 25 Seiten nicht überschreiten. Die Themen werden zugeteilt und im Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung (Klosterstr. 79d, 50931 Köln) nach einer kurzen Einführung mit Hinweisen zum Abfassen wissenschaftlicher Arbeiten am Donnerstag, den 20.04.2017 ausgegeben. Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet als Blockveranstaltung am Donnerstag, den 06.07.2016 statt. Der Vortrag soll nicht mehr als 15 Minuten umfassen.

Die Anmeldung zum Seminar kann nur über Klips erfolgen!

Allgemeine Informationen zu den Vorbereitungsseminaren

Das Vorbereitungsseminar ist ein "klassisches" Seminar. Darin fertigen Sie eine häusliche Arbeit mit Fußnotenapparat, Literaturverzeichnis usw. zu einem gegebenen Thema an. Auf der Grudlage dieser Arbeit halten Sie vor Ihren Mitstudierenden einen Vortrag und diskutieren darüber. Das Bestehen des Seminars ist regelmäßig Voraussetzung dafür, dass Sie an der Vergabe der Plätze in einem Schwerpunktbereichsseminar teilnehmen können. Es ist frei wiederholbar.  Die Vergabe der Plätze in den Vorbereitungsseminaren erfolgt in der 1. und 2. Belegungsphase über KLIPS. In der Restplatzvergabe werden keine Plätze mehr über KLIPS vergeben, sondern können von den Veranstaltern des Seminars frei vergeben werden.  An dem Vorbereitungsseminar kann teilnehmen, wer wenigstens im dritten Fachsemester eingeschrieben ist, allerdings erhalten Studierende des dritten Fachsemesters frühestens in der vorlesungsfreien Zeit nach dem Ende der Vorlesungen ein Thema zur Bearbeitung.  Das Ergebnis geht nicht in die Schwerpunktbereichsnote ein.

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Literaturempfehlung und Formalia

Um einen ersten Eindruck von Art, Umfang und Aufbau einer Schwerpunktseminararbeit zu erhalten empfiehlt sich ein Blick in: Schöbener, Burkhard (Hrsg.), Junge Rechtswissenschaft: Völker- und Europarecht: Bemerkenswerte Seminararbeiten aus dem Schwerpunktstudium, 2009.

Die Formalia für Vorbereitungsseminare am Institut für osteuropäisches Recht richten sich nach den "Hinweisen zum Verfassen einer juristischen Seminararbeit".

 Weiterführende Hinweise finden Sie auch im "Leitfaden für die Formalia juristischer Themenarbeiten" des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht (Prof. Schöbener).

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Auszug aus der Prüfungsordnung - § 44 Das Vorbereitungsseminar

(1) An dem Vorbereitungsseminar kann teilnehmen, wer wenigstens im dritten Fachsemester eingeschrieben oder als Zweithörerin oder Zweithörer zugelassen ist; Studierende des dritten Fachsemesters erhalten frühestens in der vorlesungsfreien Zeit nach dem Ende der Vorlesungen ein Thema zur Bearbeitung. 

(2) Die Prüfungsanmeldung gemäß § 15 Absatz 3 erfolgt nach der Belegung des Seminars gemäß § 8 Absatz 2 Satz 1. 

(3) 1Im Rahmen des Vorbereitungsseminars wird eine häusliche Themenarbeit angefertigt. 2Auf der Grundlage der häuslichen Arbeit erfolgt ein Vortrag mit anschließender Diskussion in einem Seminar. 3Abweichend von § 19 Absatz 1 Satz 4 kann das Vorbereitungsseminar ohne weitere Differenzierung mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet werden. 

(4) Das Vorbereitungsseminar ist bei Nichtbestehen frei wiederholbar. 

(5) Studierenden, die nach der Zulassung zur Schwerpunktbereichsprüfung und vor der Teilnahme an dem Verfahren zur Vergabe der Plätze in den Schwerpunktbereichsseminaren ein Seminar als Ersatz einer Aufsichtsarbeit in der Schwerpunktbereichsprüfung bestanden haben, wird das Vorbereitungsseminar erlassen. 

(6) Das Vorbereitungsseminar wird von den Professorinnen und Professoren und Privatdozentinnen und Privatdozenten der Fakultät angeboten. Die Engere Fakultät kann im Einzelfall Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren und promovierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fakultät die Durchführung des Vorbereitungsseminars gestatten.

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